Entspannungsverfahren

Entspannungsverfahren (wie z.B. autogenes Training, Muskelentspannung nach Jacobson) dienen regelmäßig angewandt der Verringerung körperlicher, geistiger und seelischer Anspannung oder Erregung. Das Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit, Wohlbefinden und Entspannung sind eng miteinander verbunden. Entspannungsverfahren sind fester Bestandteil in der Behandlung psychischer Erkrankungen, aber auch anderer Erkrankungen wie z.B. auch Kopfschmerzen. Sie sind außerdem zum Stressabbau geeignet und wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge.


Bei der Entspannung kommt es zu einem Umschaltprozess von Aktivität auf Ruhe. Das vegetative Nervensystem, das Immunsystem und das Hormonsystem werden durch regelmäßige Entspannung in einen ausgeglichenen Zustand gebracht. Während der Entspannung sind folgende körperliche Reaktionen zu beobachten:
 

Atmung wird ruhig und gleichmäßig
Herzfrequenz sinkt
Blutdruck sinkt
Hautdurchblutung verbessert sich
Muskelspannung verringert sich

Immunsystem wird gestärkt
Magen- und Darmfunktionen werden angeregt

Entspannungsverfahren haben eine eindeutig nachgewiesene Wirkung.